Der Süntelturm
Der Naturfreund, der sich den Süntelturm als Ziel auserkoren hat, hat eine
gute Wahl getroffen, die auf vielerlei Weise zu erreichen ist.
Wer gut bei Fuß ist und viel Zeit im Rucksack parat hat, kann den Süntelturm
von Bad Münder oder Süntel aus anvisieren.
Hier nun muß man definitiv sein Auto auf dem Parkplatz stehen lassen, und
sofern man den Süntelturm sehen möchte, sich 30-40 Minuten gemächlichen
Schrittes per pedes fortbewegen.Der richtige Weg ist, wegen guter Beschilderung, überhaupt nicht zu verfehlen. An der ersten Weggabelung kann man sich frei entscheiden. Bei Regen sollte der linke Weg gewählt werden, weil man hier, wegen der dichter beisammen stehenden Bäume weniger naß wird. Schließlich am Süntelturm angekommen (Freitags Ruhetag) warten im Winter ein Kaminzimmer und im Sommer diverse Sitzmöglichkeiten im Freien auf den Rastwilligen. Die eher bescheidene Speisekarte gibt genügend her, für den der wirklich Hunger und Durst leidet. Bei klarer Sicht sollte auf keinen Fall auf einen Bestieg des Turms verzichtet werden. Auf der Turmplattform angebrachte Tafeln informieren darüber, was sich wo befindet. So kann man z.B. bei guten Sichtverhältnissen sogar das Hermannsdenkmal erkennen. Bereits hier oben läßt sich gut planen, welcher Turm als nächstes Ziel dienen soll. Ausführliche Informationen zum Süntel von Jürgen Schaper |
Der Nordmannsturm und Annaturm
Der Waldparkplatz fast auf dem höchsten Punkt der Straße ist unübersehbar.
Von hier aus gelangt man in die eine Richtung gehend,
nach ca. 45 Minuten zum Annaturm. Der Weg dorthin ist die meiste Zeit über
asphaltiert und deshalb für die Füße kein allzu großes
Vergnügen. Die Waldlandschaft des Deister hingegen weiß hier
zu versöhnen und erst recht dann bei Erreichen des Zieles der Blick
vom Annaturm und die anschließende Erfrischung im kleinen Biergarten
der Anna-Stuben.
Die Aussicht von der Turmplattform ist nicht so üppig, wie vom Annaturm,
da die sehr hoch und dicht gewachsenen Bäume einem weitgehendst den
Blick versperren. |
Der Hohenstein
An dieser Stelle wollen wir zu einer turm-losen Wanderung einladen.
Dort ist, falls mit dem Auto unterwegs, die Straße nach Zersen zu nehmen.
Schon nach
wenigen Minuten befindet man sich an der Baxmann-Baude, mitten im
Blutbachtal, der hier, außer zu sehr trockener Jahreszeit, auch munter dahin
plätschert.
Der überwältigende Ausblick von hier bietet reichlich Belohnung für die
bisherigen Anstrengungen. Wer denn daran gedacht hat, einen mit Proviant
gefüllten Rucksack mitzunehmen, dem sei hier auch die erste Rast gegönnt.
Ausführliche Informationen zum Hohenstein von Jürgen Schaper
|