Himmelbergturm / Himmelberg
Wer dieses relativ neue Bauwerk (von 1985) nicht bereits bei der erweiterten
Tafelturm-Wanderung kennen gelernt hat, sollte dies nun schleunigst nachholen.
Ein schönes Ziel für einen Nachmittag (warum gerade dann wird später noch
preisgegeben), der nicht mit faulenzen vertrödelt werden soll.
Wer aus Richtung Brüggen (Tafelberg) kommt, folgt der Straße nach Alfeld bis
er nach Emsen kommt. Hier gibt es nur eine links abbiegende Straße, die einen
leichten Bergauf-Trend vermuten läßt.
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Der Himmelbergturm auf dem Himmelberg
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Dieser folgt man immer gerade aus, bis schließlich eine Wander-Infotafel mit
daneben befindlichem Parkplatz erreicht ist.
Die besonders Lauffaulen meinen nun vielleicht besonders schlau zu sein und
fahren noch weiter in den Wald hinein, da dies hier nicht ausdrücklich
verboten ist. Tatsache wird dann nach wenigen Minuten ein mitten im Wald
gelegener Parkplatz mit Rastplatz erreicht.
Wer nun sich jedoch den
Himmelsturm als Ziel auserkoren hat, wird nun mit mehr zurückzulegenden km
bestraft, als der jenige, der sein Auto gleich an der erstgenannten Stelle
hat stehen lassen.
Auf eben diesen wollen wir uns nun auch konzentrieren.
Von der Infotafel aus
(wer diese genauestens studiert, braucht jetzt hier nicht mehr weiterlesen)
kann man sofort den steil ansteigenden "Schneewittchen-Pfad" wählen
(spätestens dies also der Beweis dafür, daß es sich tatsächlich um die
legendären 7 Berge handelt), oder es wird dem Hauptweg bis zu einer dann zu
nehmenden Rechtsabzweigung gefolgt.
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Himmelbergturm
1. Turm Baumplattform ( um 1900 )
2. Turm Eisenkonstruktion ( 1939 )
3. Turm ( 1985 )
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DURCH DIE GROSSE SPENDENBEREITSCHAFT DER BEVÖLKERUNG,
DES ÖRTLICHEN HANDELS UND HANDWERKS, DER ALFELDER ZEITUNG,
DER GEWERBE- UND INDUSTRIEBETRIEBE, DES INDUSTRIEVEREINS,
DER VEREINE, VERBÄNDE UND SONSTIGEN INSTITUTIONEN
KONNTE DIESER HIMMELBERGTURM IN DEN JAHREN
1984 UND 1985 ERRICHTET WERDEN.
BESONDEREN ANTEIL AN DER VOLLENDUNG DIESES BAUWERKES
HABEN DIE KREISSPARKASSE ALFELD(LEINE) UND DIE
VOLKSBANK DURCH IHRE GROSSZÜGIGEN ZUWENDUNGEN.
Turmhöhe: 22,12 m - Höhe über NN: 329,5 m
Erbaut von der Baugemeinschaft LAUMANN-LAMPE, Alfeld(Leine)
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Inschrift der Turmtafel
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Quengelnden Kindern ("wie lange noch") gibt man mit den viel zitierten
"noch 20 Minuten" diesmal sogar eine ehrliche Antwort.
Eben diese Zeit braucht man, gut bei Fuß vorausgesetzt, um den Himmelbergturm zu
erreichen.
Eine schöne große Lichtung, umringt von mehreren Bänken und einer Schutzhütte
wird beherrscht von einem Bauwerk, daß man von seiner Architektur her mehr in
Berlin-Gropiusstadt vermuten würde, als hier im "finstersten"
Weser-Leine-Bergland.
So sehr der Anblick dieses Beton-Gebildes gewöhnungsbedürftig sein mag, wer
den Aufstieg dennoch wagt, wird mit einem großartigen Rundumblick belohnt.
Bei klarer Sicht ist von hier aus sogar der Brocken zu sehen, näher bei läßt
sich auch (ein für Viele alter Bekannter) der Wilhelm-Raabe-Turm im Hils
erkennen.
Wer nun sich sattgesehen und genügend gerastet hat, kehrt zu seinem Auto
zurück, sollte aber nicht schnurstracks nach Hause fahren, sondern vielmehr
nach Alfeld hinein fahrend, kurz nach Ortseingang links abbiegen zum
„Terassencafé Eiberg“.
Auch weitgereiste "Kaffee-Tanten" werden lange brauchen, um sich an
vergleichbares erinnern zu können. Sowohl das Sitzen auf der Terrasse mit
herrlichem Weitblick, wie auch die Innenausstattung dieses Hauses, zudem noch
der gute, selbstgebackenen Kuchen machen erst das hier Verweilen zu einem
gelungenen Abschluß einer netten kleinen Tour, die ohne Cafe-Besuch 1 - 1,5
Stunden dauert.
Somit ist hier jetzt auch erklärt, warum diese Tour besonders für den
Nachmittag zu empfehlen ist.
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Blick auf Alfeld
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Anmerkung der Autoren:
Hinweise auf nette Cafe-Stuben nehmen wir gerne
entgegen. Das Kennenlernen des Weserberglandes muß ja vielleicht nicht immer
nur unter dem Motto "Von Turm zu Turm" von statten gehen?
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Das Gästebuch
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für Turmbesteiger
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