Bismarckturm Bad Pyrmont

Bereits bei der Beschreibung der "Pyrmonter-3-Türme-Tour" (Spelunkenturm) hat dieses nette Bauwerk einmal, verdiente, Erwähnung gefunden.

Bismarckturm Bad Pyrmont

Der Bismarckturm bei Bad Pyrmont

Wer nun diesen Turm per kurzer Tour kennen lernen möchte, der sollte am Ortsrand von Bad Pyrmont, Richtung Löwensen, sein Auto am Schützenhaus stehen lassen. Unübersehbare Schilder bieten drei verschiedene Möglichkeiten zum Bismarckturm zu gelangen. Die drei Routen variieren zwischen 20-45 Minuten, die zum Erreichen des Zieles aufgebracht werden müssen.
Wer sich ausreichend Zeit läßt, hat auch als älterer oder als konditionsschwacher Mitbürger, keinerlei Schwierigkeiten, den Turm ohne größere Mühe zu erreichen.
Ab 11.00 Uhr (Wochenende ab 10.00 Uhr) kann man sich dann im Freien, mit Blick ins Pyrmonter Tal, oder in der urig hergerichteten Turmstube, in der nahezu jedes Utensil an den einstigen Fürsten erinnert, mit Getränken aller Art stärken. Der Turmbesteiger wird mit einem schönen Rundum-Panorama-Blick belohnt.
Für den Rückweg kann, wer den selben Weg nicht wieder zurück gehen möchte, eine der anderen eingangs erwähnten Weg-Varianten gewählt werden.

Straßenkarte: Spelunkenturm/Bismarckturm/Schellenberg Eine nette kleine Tour, für Tage an denen man mehr als nichts, aber auch nichts anstrengendes tun möchte - gut geeignet, um z.B. einen Vormittag auf angenehme Art auszufüllen.


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Der Spelunkenturm

Was wäre das Erkunden der Weserberglandes wert ohne einen Abstecher nach Bad Pyrmont? Ein Kurort der noch immer viel von seinem einstigen Flair herüberzubringen vermag, wenngleich zahllose Betonklötze mittlerweile einiges zur Verunstaltung des Stadtbildes beigetragen haben.
Immer noch lohnenswert ist ein Besuch des Kurparks mit seinem weithin bekannten Palmengarten sowie eine Visite des Kurhauses, wo sich ein jeder von der heilenden Wirkung des berühmten Pyrmonter Quellwassers überzeugen kann. Wer genug gesehen hat vom Treiben eines Kurortes sollte vom Ortsteil Holzhausen, bergauf hinter den zahlreichen Kurkliniken, Richtung "Erdfälle" fahren und bei der dortigen Gaststätte sein Auto stehen lassen.
Die hier zu bewundernden Erdfälle sind das Resultat einst vor langer Zeit in sich zusammengestürzter unterirdischer Höhlen.

Spelunkenturm Bad Pyrmont

Der Spelunkenturm bei Bad Pyrmont

Blick vom Spelunkenturm Bad Pyrmont

Blick vom Spelunkenturm auf Bad Pyrmont

Wer sich nun an diesem Anblick satt gesehen hat, der begebe sich auf den Philosophenweg (Schilder) und kann nun schnurstracks das Ziel erreichen. Auf Grund der zahlreichen Schilder ist ein Verlaufen nahezu unmöglich. Auf die Bedürfnisse der vielen Rekonvaleszenten in einem Kurort zugeschnitten, ist dieser Weg für jedermann gut und problemlos begehbar, so daß nach spätestens 40 Minuten der Spelunkenturm erreicht sein sollte.
Unweit hiervon bietet auch eine Waldgaststätte die Möglichkeit zur Rast. Wer es wagt, das skelettartige Gerüst des Spelunkenturms zu erklimmen, wird mit einem Blick über das gesamte Pyrmonter Becken belohnt.
Straßenkarte: Spelunkenturm/Bismarckturm/Schellenberg Wer bis hierher sich bewegungsmäßig noch nicht ausgelastet fühlt, kann die Tour noch um ca. eine Stunde verlängern, indem er, den Schildern folgend zum Schellenbergturm geht. Ganz Unermüdliche gehen dann sogar noch, ins Pyrmonter Tal hinabsteigend zum Bismarckturm durch die Stadt, zurück zum bei den Erdfällen abgestellten Auto. Wer sich für diesen Rundweg entscheidet, sollte jedoch etwa 5 Stunden Zeitaufwand einkalkulieren.
Wer bei ca. 1,5 Stunden an die Grenzen von Zeit und Leistungsvermögen stößt, sollte am Spelunkenturm wieder umkehren und hat doch eine nette kleine Tour hinter sich gebracht.






Der Schellen(berg)-Turm

Wer, von den Erdfällen kommend, sich mit Erreichen des Spelunkenturmes noch nicht körperlich ausgelastet fühlt, kann die Tour durch die nördlichen Pyrmonter Wälder noch um ca. 1 - 1,5 Stunden erweitern, indem er den Schildern folgend, weiter geht bis zum Schellenturm.

Schellenturm

  Der Schellenturm auf dem Schellenberg

Wem dies, aus welchen Gründen auch immer, als zu viel oder zu lang erscheint, auf das Kennenlernen des Schellenturmes jedoch nicht verzichten möchte, der sollte von Bad Pyrmont aus mit dem Auto in den Ortsteil Löwensen fahren, von dort aus durch das Friedenstal (gleichnamige Straße) fahren und dann dort am Waldrand angekommen, sein Auto stehen lassen.
Nach Studium der Wegweiser gibt es keinerlei Vertun mehr. Jeder kann sich hier unter mehreren Möglichkeiten den Weg zum Schellenturm aussuchen, der seinen persönlichen Bedürfnissen entspricht. Egal, wie man sich entscheidet - auch Abkürzungen über sichtbare Trampelpfade sind zulässig -, stetig bergauf führend ist das Ziel in jedem Fall nach 30 - 60 Minuten zu erreichen.
Der Schellenturm, ein gemauertes, mittelalterlich anmutendes Bauwerk, wird für den eifrigen Wanderer wegen der dicht stehenden Bäume erst im letzten Moment sichtbar. Eine außen sich nach oben windende Treppe führt einen auf die breite Aussichtsplattform, die (ein Novum bei den bisher hier vorgestellten Türmen) sogar eine Bank anbietet, um in sitzender Form den Blick über das Pyrmonter Tal zu geniessen.
Sowohl das die Plattform umgebende Geländer, als auch die Steinquader des Turmgemäuers haben so manchen veranlaßt, sich hier per Stift, Messer oder gar Hammer und Meissel zu verewigen. Das älteste "historische Dokument" dieser Art konnte von 1934 datiert ausfindig gemacht werden.
Straßenkarte: Spelunkenturm/Bismarckturm/Schellenberg Also: sollte sich ein heute 65-jähriger über jugendliche "Schmierfinken" ärgern, könnte es sein, daß er selbst einst ein solcher war.
Zurück zum Auto läßt sich der gleiche Weg nehmen, aber auch ein kurzer Abstecher vorbei an einem alten Germanengrab ist möglich.
Hier gilt das Gleiche wie für den Hinweg, nur im umgekehrten Sinne: stetig bergab gehend wird man innerhalb einer zumutbaren Zeit wieder sicher sein Auto erreichen.
Eine nette Tour, zur Kategorie der Kleineren gehörend, ist so zu Ende gebracht worden. Wer nun nicht weiß, wie er den angebrochenen Tag weiterhin verbringen soll, kann nun offenen Auges durch Bad Pyrmont wandeln und wird hier sicherlich noch des einen oder anderen, interessanten Objektes habhaft.
(z.B.: Schloß, Brunnenhalle, Bismarckturm, Wellenbad)






Der Kalenbergturm

Wer, insbesondere an regenfreien Sonn- und Feiertagen lieber auf den Menschentrubel am Schieder-Stausee verzichten möchte, sollte es mal mit einem Spaziergang zum Kahlenbergturm versuchen.

Kalenbergturm

  Der Kalenbergturm

Der Kahlenberg, sozusagen Schieders Hausberg, ist von vielen Stellen aus erreichbar. Autofahrern, denen die Angaben im örtlichen Wanderführer zu irreführend sind, empfehlen wir, von Schieder aus der Straße Richtung "Staudamm" zu folgen und noch vor dem Ortsausgangsschild (ca. 400 m hinter einer empfehlenswerten kleinen Eisdiele) am alten Forsthaus (rechts von der Straße) zu parken.
Hier braucht man nur noch den Hinweisschildern zu folgen.
Unser Tip: Wer es lieber weniger anstrengend mag, sollte den längeren (2,9 km) Weg nehmen, dieser verfügt über eine erheblich geringere Steigung.
Wen ein bißchen kraxeln nicht schreckt, sollte den "nur" 0,9 km langen Weg nehmen. Leicht verschwitzt wird der mutige Wanderer dann am, und vor allem vom Kahlenbergturm (102 Stufen) mit einem schönen Ausblick belohnt. Schieder wirkt aus dieser Perspektive wie eine kleine Spielzeugstadt, der Stausee ist, verborgen durch Bäume von hier aus nicht zu sehen. Die Turmplattform ist leider verunziert durch Grafities und Schmierereien. Hingegen ist die Plattform so gut mit Gittern abgesichert, daß man gefahrlos auch Kindern den Aufstieg gestatten kann.

Turmzimmer Kalenbergturm

  Blick aus dem Turmzimmer
  des Kalenbergturmes

Für den Rückweg empfiehlt es sich auf der anderen Seite des Turmes den mit "X" markierten Weg zu folgen, bis man an eine Brücke mit rauschendem Quellbach gelangt. Hier, direkt rechts vor der Brücke, dem unmarkierten Weg folgen.
Straßenkarte: Kalenbergturm Schließlich trifft man auf die erste Etappe des Hinweges und kann nun vertrauten Weges zum Auto zurückkehren. Wer jetzt das Bedürfnis nach einer Erfrischung verspürt, dem sei ein Besuch der Badeanstalt am Schieder-Stausee empfohlen. Wer sich lieber von innen erfrischt, dem stehen außer der eingangs erwähnten Eisdiele in unmittelbarer Nähe diverse Gaststätten zur Verfügung.
Dauer der Tour, je nach Alter und Fitness, ca 1,5 - 2,5 Stunden.


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